Recht & Finanzen
Rechtliche Fallstricke bei Airbnb & Booking.com: So vermeiden Sie teure Fehler
Berat Murati- 4. April 2025
Die kurzfristige Vermietung über Plattformen wie Airbnb und Booking.com ist lukrativ – aber nicht ohne rechtliche Risiken. Viele Gastgeber:innen handeln gutgläubig, machen aber vermeidbare Fehler, die zu Abmahnungen, Sperrungen oder Bußgeldern führen. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen die häufigsten rechtlichen Fallstricke – und wie Sie sie elegant umgehen.
Gliederung
1. Zweckentfremdung & fehlende Genehmigung
In Städten wie Berlin gilt das Zweckentfremdungsverbot. Wer ohne Genehmigung dauerhaft vermietet, riskiert:
- Bußgelder bis 500.000 €
- Löschung der Inserate
- Ärger mit dem Bauamt oder Bezirksamt
Tipp: Immer eine gültige Registriernummer beantragen und gewerbliche Nutzung beim Bauamt (ggf. inkl. Bauantrag) anmelden.
2. Nicht erfüllte Meldepflicht (§ 29 BMG)
Gäste müssen bei Anreise erfasst werden – mit Meldeschein oder digital. Wer das vergisst oder ignoriert, begeht eine Ordnungswidrigkeit.
Tipp: Digitale Tools wie „Chekin“ oder „Hostaway“ helfen bei rechtssicherer Gästemeldung.
Sicherheit beginnt mit dem richtigen Setup:
Unsere Management- & GuestCare-Pakete decken alle rechtlich kritischen Punkte ab – von der Inserat-Erstellung bis zur DSGVO-konformen Gästebetreuung.
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3. Verletzung der DSGVO
Wer Gästedaten nicht korrekt speichert, verarbeitet oder weitergibt, verstößt gegen Datenschutzregeln.
- Unverschlüsselte Gästelisten
- fehlender Datenschutzhinweis
- nicht dokumentierte Zustimmung zur Datenverarbeitung
Tipp: Nutzen Sie sichere Systeme & informieren Sie Gäste klar über den Umgang mit Daten (z. B. über digitale Gästemappen).
4. Falsche Preisangaben & fehlende Gebührenausweisung
Versteckte Kosten oder unklare Angaben zur Endreinigung verstoßen gegen die Preisangabenverordnung.
Folgen: Abmahnungen, schlechtere Bewertungen, Plattform-Sanktionen
Tipp: Immer den Gesamtpreis pro Nacht + City Tax korrekt ausweisen.
5. Keine oder falsche AGB & Stornobedingungen
Viele Gastgeber:innen kopieren AGB oder geben gar keine Stornoregeln an – bei Konflikten mit Gästen ein Nachteil.
Tipp: Klare Hausordnung, individuelle Stornoregeln und FAQ-Kommunikation im Inserat ergänzen (z. B. über Airbnb-Funktionen oder eigene Website).
Bonus: Rechtscheckliste für Gastgeber:innen
Jetzt kostenlos downloaden: „Die 10 häufigsten Fehler in der Kurzzeitvermietung – und wie man sie vermeidet“
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